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Merkmale

Die Borderline Persönlichkeitsstörung gehört zu den Störungen, die oft einen Klinikaufenthalt erforderlich machen. Ihr Name beruht auf der Annahme, sie entstehe aus einer Kombination von Psychose und Neurose. Heute wird sie aber größtenteils den Persönlichkeitsstörungen zugeordnet. Kern der Borderline-Störung bilden Schwierigkeiten in der Beziehungsgestaltung und bei der emotionalen Reaktion auf Anforderungen.

Eine Borderline-Störung beinhaltet verschiedene Merkmale, die nicht alle zusammen auftreten müssen. Jeder Borderliner hat indivuelle Merkmale einer BPS (Borderline Persönlichkeitsstörung.

  • Ein Muster intensiver, aber wechselnder sozialer Beziehungen inklusive häufiger Beziehungsabbrüche 
  • Angst (Vernichtungs-, Verlassenheits-, Trennungsangst) 
  • autoaggressives Verhalten (Aggression wird gegen sich selbst gerichtet) 
  • gestörte Wahrnehmung der eigenen Person und der Realität  
  • Depressionen 
  • selbstschädigendes Verhalten in verschiedenen Ausprägungsformen und -arten, wie z.B. Selbstverletzungen, Drogen- o. Alkoholmissbrauch, Essstörungen, dissoziales Verhalten, Delinquenz, häufiger Gedanke an Suizid, Angst vorm Alleinsein, ständiges Gefühl der Langeweile 
  • gestörtes Sozialverhalten  
  • extreme Idealisierungen oder Entwertungen 
  • Gefühlsstörungen 
  • starke Gefühlsschwankungen 
  • innere Leere   
  • impulsive Reaktionsweisen   
  • Isolation   
  • Präventivangriffe 
  • psychosomatische Symptome 
  • Rituale und Zwänge 
  • Schwarz-Weiß-Denken 
  • starkes Kontrollbedürfnis über andere Menschen

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