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Magersucht

Eine Sucht mager zu sein, zu bleiben, zu werden.

Magersucht ist gekennzeichnet durch deutlichen Gewichtsverlust. Angetrieben von dem Wunsch schlank zu sein, wird die Nahrungsaufnahme stark eingeschränkt. Viele Magersüchtige sehen sich als zu fett an und sehen dabei nicht, dass sie bereits stark untergewichtig sind. Ihr Selbstbild entspricht keineswegs dem Tatsächlichen. Etwa beim Blick in den Spiegel. Die Wahrnehmung ist so gestört, dass ihnen nicht die hervorstehenden Knochen oder dürren Gliedmaßen auffallen, sondern die vermeintlichen Fettansammlungen einzelner Körperstellen oder des ganzen Körpers. Magersüchtige streben nach Perfektion und Überanpassung und setzen hohe Ansprüche an sich selbst. Exzessives Betreiben von sportlichen Aktivitäten und nicht selten die Nutzung von Appetitzüglern, Abführmitteln oder entwässernden Medikamenten gehen mit der Störung einher.

Magersüchtige entziehen dem Körper durch die Nahrungsverweigerung bzw. sehr kalorienarme Nahrung wichtige Vitamine und Nährstoffe. Sie Schaden ihrem Körper ohne sich dessen bewusst zu sein.

Stellvertretend für die zahlreichen Symptome und Auswirkungen die die Magersucht begleiten seien nachfolgend genannt:

1. Veränderte Wahrnehmung des Körpers; Verleumdung des starken Untergewichts

2. Verändertes Essverhalten

3. starker Gewichtsverlust

4. Körperliche Veränderungen

  • bei Frauen bleibt im Laufe der Zeit die Menstruation aus
  • bei Männern kann Magersucht zur Impotenz führen
  • Verlangsamung des Herzschlags
  • niedriger Blutdruck
  • Mangelerscheinungen
  • Absinken der Körpertemperatur
  • Haarausfall
  • Hautprobleme, etc.

5. Psychische Veränderungen 

  • Extreme Angst vor Gewichtszunahme
  • Starke Reizbarkeit
  • Depressive Symptome

Nicht selten führen die Folgen der Magersucht zum Tode. Die Sterblichkeitsrate liegt dabei bei 5-20%. Magersüchtige hungern sich somit sprichwörtlich zu Tode.

Quellen: magersucht-online.de, bzga-essstoerungen.de

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