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Schülerprävention (Prävention in Schulen ab der 8.Klasse)

Grundsätzliches

Jährlich werden 200.000 – 300.000 Kinder zu Opfern von sexuellem Missbrauch.

gegen-missbrauch e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht aufzuklären, Präventivarbeit zu leisten und den Menschen eine Möglichkeit zu geben, sich aktiv gegen sexuellen Kindesmissbrauch zu engagieren. Schon zu lange wird das Thema sexueller Kindesmissbrauch in unserer Gesellschaft tabuisiert.

Deshalb führt gegen-missbrauch e.V. Prävention in Schulen ab der 8.Klasse durch. Dieser Präventionsunterricht für die Schüler soll der Aufklärung und auch der Prävention dienen. Wir wollen mit Schülern und Lehrkräften ins Gespräch kommen, sie für das Thema sensibilisieren. Gleichzeitig wollen wir Ansprechpartner bei Fragen und Problemen für Schüler, aber auch Lehrer sein.

Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten, ab der 8.Klasse und ist für die Schulen kostenfrei.

Umsetzung

Die Organisation vor Ort übernehmen Mitarbeiter von gegen-missbrauch e.V. Diese stellen zunächst Kontakt zu den Schulen her und informieren über das Projekt. Schulen und unsere Mitarbeiter treffen Absprachen bezüglich des Termins, der Räumlichkeit und der anfallenden Aufgaben der Schulen.

(Zu den Aufgaben der Schulen könnten unter anderem gehören: z.B. einen Projektor/Beamer zur Verfügung zu stellen, oder einen Laptop für die Präsentation mit Power Point. Außerdem sollten die Schüler auch Schreibmaterial und Papier zur Hand haben)

Nach unseren bisherigen Erfahrungen benötigt man für diese Prävention einen Zeitraum von etwa 2 Schulstunden. Es liegt im Ermessen der Schule ob die Prävention innerhalb oder außerhalb der Unterrichtszeit stattfindet.

Im Idealfall wird die Prävention von zwei unserer Mitarbeiter gemeinsam durchgeführt. Außerdem soll auch eine Nachbereitungszeit inbegriffen sein (über Anlaufstellen in der Nähe informieren). Im Anschluss daran sollen die Jugendlichen und Lehrkräfte die Möglichkeit bekommen, ihre Fragen in Form einer Diskussionsrunde zu äußern. Sie sollen sich selbst zu Wort melden können, ihre Ängste und Gefühle, ihre Befürchtungen und eigenen Wahrnehmungen kundtun. Dies kann auch in der Form geschehen, dass die Schüler ihre Gedanken - in welcher Form auch immer - zu Papier bringen. Vorteilhaft ist es auch, wenn man zusätzlich einen Raum ins Auge fasst, in dem man - sollte es sich so ergeben, auch ein Einzelgespräch führen kann.

Ziele

Da wir schon Prävention in Schulen durchgeführt haben und unsere Erfahrungen austauschen konnten, diese noch immer an unsere Mitarbeiter weitergeben und vermitteln ist unser oberstes Ziel Schulen zu finden, die bereit sind, unser Angebot für die Schüler in Anspruch zu nehmen. Noch immer gibt es leider genügend Schulen die dies ablehnen – mit der Begründung wie: "Bei uns passiert sowas nicht, das brauchen wir nicht". Die Statistiken des BKA sprechen jedoch eine andere Sprache…

Kontextspalte

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