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Psychoanalyse/Analytische Psychotherapie

Die Psychoanalyse zielt auf ein detailliertes Selbstverstehen des Patienten ab. Dabei redet der Patient innerhalb der Therapiestunden über alles, was er gerade denkt oder fühlt oder was ihn beängstigt. Freies assoziieren deckt Grundmuster auf, die der Therapeut aufgreifen und ansprechen kann.

In der klassischen Psychoanalyse liegt der Patient auf einer Couch und der Therapeut sitzt außerhalb des Sichtfeldes des Patienten. Damit ist gewährleistet, dass Patient und Therapeut sich nicht gegenseitig ablenken bzw. beeinflussen- etwa in Form von Mimik oder Gestik.

Die Sitzungen dauern in etwa 50 Minuten und finden, je nach Absprache 3 bis 5 mal in der Woche statt. Die Anzahl der von Krankenkassen übernommenen Sitzungen beläuft sich auf 160 bis maximal 240 Stunden.

Diese klassische Form wird heute nur noch selten durchgeführt. In der Praxis haben sich Abwandlungen bewährt, wie zum Beispiel die analytische Psychotherapie.

Im Gegensatz zur Psychoanalyse sitzen sich Patient und Therapeut in der Regel gegenüber. Ziel der Analytischen Psychotherapie ist die Selbstverwirklichung, Selbstwerdung, Bewusstseinserweiterung sowie die Entfaltung aller Fähigkeiten.

Die Analytische Psychotherapie geht, im Gegensatz zur Psychoanalyse davon aus, dass ungelöste Konflikte in der Kindheit auch in späterer Zeit noch bearbeitet und bewältigt werden können.

Über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren werden wöchentlich etwa 2 oder 3 Sitzungen durchgeführt. Krankenkassen übernehmen die Kosten auf Antrag bzw. nach einem Gutachten für bis zu 300 Sitzungen.

Anwendung findet die Analytische Psychotherapie bei Neurosen und Persönlichkeitsstörungen.

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