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Barrierefreier Zugang zu Informationen bedeutet, dass jeder Mensch egal ob mit oder ohne Behinderung alle Informationen ohne fremde Hilfe nutzen kann.

Was heißt barrierefreie Website?

Die Programmierung einer barrierefreien Internetseite ist in den Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG 2.0) geregelt. Sie umfasst einen Großteil an Behinderungen, einschließlich visueller, auditiver, motorischer, sprachlicher, kognitiver, Sprach-, Lern- und neurologischer Behinderungen.

Kurze Übersicht über die Anforderungen an eine barrierearme Website:

  • Blinde Menschen können mit einem Screenreader gut strukturierte Texte über eine Braillezeile lesen oder akustisch via Soundkarte hören - diese Vorleseprogramme brauchen allerdings eine entsprechende Struktur der Website, damit sie sinnvoll arbeiten können. So müssen z.B. Bilder mit einer guten Beschreibung unterlegt sein.
  • Sehbehinderte Menschen benötigen eine Möglichkeit, die Schriftgröße im Browser zu ändern, um Webseiten problemlos lesen zu können.
  • Personen mit einer Farbfehlsichtigkeit, zum Beispiel einer Rot/Grün-Sehschwäche brauchen starke Kontraste und klare Schriften sowie die Möglichkeit, die Farbe von Schrift und Hintergrund zu ändern. Blinkende oder animierte Texte sind zu vermeiden.
  • Keine Navigation, die aus Bildern, Java-Applets oder Flash-Objekten besteht, da Sehbehinderte dadurch benachteiligt werden.
  • Personen mit einer spastischen Lähmung oder anderen motorischen Beeinträchtigungen, die keine Maus bedienen können, benötigen Möglichkeiten, mit der Tastatur über eine Website zu navigieren. Kleine Schaltflächen und manche Navigationselemente sind für diese Menschen sonst kaum zu erreichen.
  • Gehörlose Menschen und Menschen mit kognitiven Behinderungen haben teilweise Probleme, lange und umständlich formulierte Texte mit schwierigen Schachtelsätzen und Fremdwörtern zu verstehen. Umständliche Navigationen innerhalb eines Programms werden hier zu Barrieren.
  • Akustische Inhalte können von gehörlosen Menschen nicht aufgenommen werden. Sie sollten möglichst durch Texte ersetzt oder begleitend als Text beschrieben werden.
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringer Lesekompetenz benötigen Texte in leichter Sprache.

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