Posttraumatische Belastungsstörung bzw. Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung

Eine PTBS ist eine verzögerte psychische Reaktion auf ein extrem belastendes Ereignis, die nach einer Situation außergewöhnlicher Bedrohung wie schwerer Unfälle, Naturkatastrophen, Krieg, sexualisierter Gewalt, Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch in der Kindheit entstehen kann.

Die Ursachen, die eine PTBS begründen, sind mannigfaltig. An dieser Stelle soll es sich um die PTBS nach sexuellem Missbrauch handeln.

Aufgrund der Traumata entstehen bei den Betroffenen Gefühle von Angst bis Todesangst, Schutzlosigkeit, völlige Hilflosigkeit und Kontrollverlust.

Das Erleben eines Traumas oder andauernder Traumata – wie bei anhaltendem sexuellem Missbrauch in der Kindheit – bedeutet immer einen Bruch im Leben. Nichts ist mehr wie es war!

Nach anhaltendem, fortdauerndem schwerem sexuellem Missbrauch in der Kindheit über Monate oder Jahre entwickeln die Betroffenen häufig eine komplexe PTBS.

Die Diagnose der komplexen, chronischen PTBS wird ab 2022 in den ICD 11 aufgenommen.


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