Ziel ist eine wissenschaftlich fundierte Bestandsaufnahme von Erklärvideos, die sich an Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren richten. Dabei wird nicht nur erfasst, welche Inhalte bereits verfügbar sind, sondern vor allem wie qualitativ hochwertig diese aufbereitet sind.
Mithilfe einer systematischen Inhaltsanalyse werden die Videos nach transparenten und theoriegeleiteten Kriterien untersucht. Dazu gehören unter anderem die Vermittlung von Präventionswissen, die Erklärung von Täterstrategien, die Zielgruppenansprache sowie die inhaltliche Verständlichkeit. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet, visualisiert und praxisnah aufbereitet.
Der wissenschaftliche Mehrwert liegt darin, dass die Bewertung nicht auf subjektiven Eindrücken basiert, sondern auf einem nachvollziehbaren Analysemodell. Dadurch entsteht eine belastbare Grundlage, um vorhandene Aufklärungsangebote miteinander zu vergleichen, Qualitätsstandards sichtbar zu machen und bestehende Versorgungslücken zu identifizieren.
Gerade im Bereich der Prävention ist evidenzbasiertes Handeln entscheidend. Nur wenn bekannt ist, welche Inhalte Jugendliche tatsächlich erreichen und welche Qualitätsmerkmale wirksame Aufklärung auszeichnen, können zukünftige Bildungs- und Präventionsangebote gezielt weiterentwickelt werden.
Mit ersten fundierten Ergebnissen der Analyse ist gegen Ende des Jahres 2026 zu rechnen. Diese sollen als wissenschaftliche Grundlage für die Weiterentwicklung digitaler Präventionsangebote dienen.
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