Pädosexuellenbewegung und Kindesmissbrauch

Digitales Symposium am Donnerstag, 24. September 2020, 10-14:30 Uhr

SAVE THE DATE – DIGITALES SYMPOSIUM

„Pädosexuellenbewegung und Kindesmissbrauch“
Donnerstag, 24. September 2020, 10-14:30 Uhr

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veranstaltet in Kooperation mit dem Schwulen Museum Berlin ein digitales Symposium zum Thema Kindesmissbrauch im Rahmen der sogenannten Pädosexuellenbewegung.

Ab den 1970er-Jahren gab es politische und gesellschaftliche Bestrebungen, sexuellen Kindesmissbrauch zu entkriminalisieren. Pädosexuelle Gruppierungen wurden einflussreich in alternativen Milieus, in der Sexualwissenschaft und Schwulenbewegung. Die Aufdeckung sexueller Gewalttaten in den letzten Jahren durch Studien, Berichte und Erzählungen Betroffener verdeutlicht die Notwendigkeit einer umfassenden Debatte zu sexuellem Kindesmissbrauch im Rahmen von pädosexuellen Netzwerken in der Bundesrepublik.

Die Aufarbeitung steht hier vor vielen Fragen: Kann man von einer Pädosexuellenbewegung sprechen oder waren es vereinzelte Gruppierungen und Netzwerke? Welche Strukturen und Vernetzungen lassen sich identifizieren? Welche Verantwortung tragen Organisationen der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe, wissenschaftliche Institutionen und Fachgesellschaften oder einzelne Personen? Warum blieb das Leid der betroffenen Kinder und Jugendlichen so lange unberücksichtigt und wie geht es den heute erwachsenen Betroffenen?

Wir laden Sie herzlich zu unserem digitalen Symposium „Pädosexuellenbewegung und Kindesmissbrauch“ am 24. September 2020 ein. Bitte merken Sie sich den Termin vor.

 Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung zu unserer Online-Veranstaltung lassen wir Ihnen in Kürze zukommen.


PROF. DR. SABINE ANDRESEN
Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs


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